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Berufsbild Bergbauingenieur

Bergbauingenieure und Bergbauingenieurinnen planen die technischen Arbeiten im Tiefbau. Dies betrifft nicht nur den klassischen Bergbau, sondern auch die Arbeiten an Schächten, Tunneln oder Talsperren. Die Tätigkeit umfasst unter anderem die Prüfung der geographischen Beschaffenheit und die Planung der weiteren Vorgehensweise. Der Bergbauingenieur fungiert außerdem als Bauleiter und Ansprechpartner der Arbeiter für das jeweilige Projekt.

Was macht ein Bergbauingenieur?

In Anbetracht der Tatsache, dass viele Bergwerke stillgelegt werden, könnte man glauben, dass der Beruf des Bergbauingenieurs vom Aussterben bedroht sei. Doch nicht nur im klassischen Untertagebau, wo man den Bergbauingenieur traditionell auch „Steiger“ nennt, finden diese hochspezialisierten Ingenieure Arbeit. Der Bergbauingenieur übernimmt im Tiefbau die Planung, einschließlich der Produktionsmittelbeschaffung und Mitarbeiterplanung, unter wirtschaftlichen Aspekten. Er untersucht im Vorfeld die geographischen und geologischen Gegebenheiten und übernimmt mit seiner Arbeit so auch große Verantwortung für die Sicherheit an der Baustelle. Aufgrund seiner Messergebnisse erstellt er den konkreten Bauplan, plant das Ausbauverfahren und erstellt Zeit und Ablaufpläne für das Projekt. Hierbei kann es sich um Tiefbohr-, Tunnel- oder Schachtbau handeln. Auch Deponien, Stollen und Brunnen werden von ihm geplant. Bergbauingenieure sind auch im Bereich der Erdöl- und Erdgasförderung tätig.

Welche Begabungen sollte man als Berechnungsingenieur mitbringen?

Die Aufgaben eines Bergbauingenieurs sind vielfältig. Nicht nur die Projekte, die es zu planen gilt, können grundverschieden sein. Es müssen dabei geologische, ökonomische und ökologische Faktoren beachtet und optimale Lösungen gefunden werden, die alle diese Aspekte im Auge behalten. Dazu gehört unternehmerisches Denken ebenso wie großes Organisationstalent. Der Bergbauingenieur muss nicht nur fundiertes Fachwissen besitzen, er muss dieses auch kommunizieren können und sollte über gute Führungsqualitäten verfügen. Alles in allem: Ein Job für echte Allrounder!

Wie sieht die Ausbildung zum Bergbauingenieur aus?

In der Regel wird ein bergbautechnisches Studium vorausgesetzt. Auch wer ein Studium im Bereich des Tiefbaus absolviert hat, kann eine Karriere als Bergbauingenieur erwägen, wenn er über Kenntnisse im Spezialtiefbau verfügt. Neben dem fundierten Wissen über die verschiedenen Arten des Tiefbaus sollten ebenfalls betriebswirtschaftliche Kenntnisse vorhanden sein.

Wie lange ist die Ausbildungsdauer zum Bergbauingenieur?

Die Regelstudienzeit beträgt neun Semester. Hierzu gehört auch ein intensives Berufspraktikum, um sich mit dem Arbeitsalltag unter Tage vertraut zu machen.

Wie hoch ist der Verdienst als Bergbauingenieur?

Berufseinsteiger können als Bergbauingenieur zwischen bis zu 50.000 € brutto im Jahr erwarten. Mit wachsender Erfahrung, durch internationale Einsätze und mit gestiegener Führungskompetenz kann das Einkommen deutlich steigen.

Wie sind die Karriereaussichten als Bergbauingenieur?

Der klassische Bergbau mag in Deutschland zurückgehen. Doch das heißt nicht, dass es um die Karrierechancen als Bergbauingenieur schlecht bestellt wäre. Bedarf nach gut ausgebildeten Fachleuten besteht in diesem Bereich des Tiefbaus weiterhin. Alleine in Deutschland gibt es etwa 4000 verschiedene Abbaustätten für Rohstoffe, von der Kreide über die klassische Braunkohle bis hin zu Salzen. Darüber hinaus genießen deutsche Fachleute weltweit einen hervorragenden Ruf und können sich auch auf dem internationalen Arbeitsmarkt gute Chancen ausrechnen.