Arbeiten von unterwegs: Die 5 besten Tipps von Coworking Space bis Noise Reduction

Ob im Strand, Café, Büro oder in der Bahn: Menschen tun es überall! Sie arbeiten. Alles, was wir dazu benötigen, ist ein Internetanschluss und ein tragbares Gerät. Aber mobiles Arbeiten benötigt eine bestimmte Voraussetzung:  Flexibilität. Damit auch Sie zum digitalen Nomaden werden, haben wir die 5 besten Tipps zusammengetragen, damit sie unterwegs effizient und komfortabel arbeiten können.

 

 

1.       Noise-Cancelling-Kopfhörer

Jeder kennt es: Man möchte an einer Präsentation oder einem längeren Text arbeiten, reserviert extra einen Platz im ruhigen Abteil und plötzlich sitzt man inmitten einer Schulklasse im ICE. Um dann die Ruhe zu bewahren, besser gesagt, Ruhe zu schaffen, können Noise-Reduction-Kopfhörer helfen. Durch aktive Geräuschunterdrückung werden störende Geräusche von Sitznachbarn reduziert. Wer sich unterwegs unfern von Baustellen, Bahnstationen oder Signalhörnern von Einsatzfahrzeugen befindet, kann die Hintergrundkulisse komplett ausblenden. Bei hochwertigen Modellen kann man zudem selbst entscheiden, wie viel Isolierung von der Außenwelt notwendig ist.

Unser Tipp: Auch wenn nicht zwingend eine ruhige Arbeitsatmosphäre von unterwegs erforderlich ist packen Sie die Kopfhörer sicherheitshalber ein. Mobile Worker sollten Flexibilität nicht nur lieben, sondern auch leben.

2.       Cloud-Speicher

Unterwegs kommen uns oft die besten Einfälle. Ein Blick aus dem Zugfenster und schon sprudeln die Ideen. Fröhlich tippt man in die Tasten und lässt seiner Kreativität freien Lauf. „Nächste Station Hamburg Hauptbahnhof“. Hecktisch packt man zusammen und vergisst, die geleistete Arbeit abzuspeichern. Die Nutzung von Cloud-Speichern kann Abhilfe schaffen, denn die Daten bleiben verfügbar, wenn etwa Strom ausgeht oder das Gerät defekt ist. Zusätzlich haben Cloud-Speicher die Funktion, dass Dokumente von mehreren Personen parallel bearbeitet werden können. Diese Methode spart zugleich viele Reisekosten und Zeit, wenn zum Beispiel ein Team über verschiedene Standorte hinweg zusammenarbeitet. Aber, Cloud ist nicht gleich Cloud. Man sollte also auch mit Kunden oder Arbeitgeber abklären, wo was gespeichert werden darf!

Unser Tipp: Wer mehrere mobile Endgeräte gleichzeitig verwendet, sollte Cloud-Dienste zu Hilfe ziehen. Informieren Sie sich im Vorfeld über die Vor- und Nachteile der jeweiligen Cloud-Anbieter.

3.       (Digitaler) Coworking Space

Auch wenn die äußeren Umstände hektisch sind, muss die Arbeit von unterwegs genauso effizient und produktiv sein wie im Büro. Da bleibt wenig Zeit, um im Posteingang und Ordner nach der letzten, vermeintlich finalen Version zu suchen, Änderungen einzubauen und mit dem gesamten Projektteam zu teilen. Digitale Coworking Spaces, etwa Microsoft Teams, vereint alle Programme unter einem Dach. Mittels Drop-down-Menü lassen sich jederzeit individuelle Anwendungen integrieren. Der digitale Coworking Space als Kommunikationszentrale ermöglicht somit effiziente Zusammenarbeit von unterwegs oder im Büro.

„Reale“ Coworking Spaces sind aus der modernen Arbeitswelt nicht mehr wegzudenken. Sie bieten für Freelancer, Selbstständige und mobile Worker eine kreative Bürogemeinschaft, in der sie ihren Arbeitsalltag organisieren können. Immer mehr Freiberufler und Start-Ups nutzen die Möglichkeit die Büroräume nicht nur für Kundentermine zu buchen.  Denn neben Highspeed-Internetverbindung, Drucker und repräsentativen Tagungsräumen regen Coworking Spaces den Austausch untereinander an und fördern gleichzeitig kollaboratives Arbeiten.

4.       Die richtigen Geräte

Grundvoraussetzung für mobiles Arbeiten ist die Hardware. Ob Laptop, Tablet oder das Universalwerkzeug Smartphone, das Endergebnis zählt. Während sich Laptops hervorragend für längere Schreib- und Recherchearbeiten eignen, sind Tablets und Smartphones praktische Allrounder. Denn neben allgemeinen Aufgaben- und Kalenderverwaltungen ermöglichen sie Kommunikation per Sprache und Text und erlauben den Zugriff auf Unternehmensdokumente.  

Es lohnt sich also, sich vor dem Cafébesuch oder der nächsten Dienstreise einen Überblick über die anstehenden Tätigkeiten zu verschaffen, um die Arbeit durch das passende Endgerät so komfortabel wie möglich zu gestalten.

Unser Tipp: Eine Alternative zum sperrigen Laptop ist die Ergänzung des Tablets von Bluetooth-Maus und -Tastatur. Mit dem Zusatzwerkzeug lassen sich auch längere E-Mails oder Texte bequemer schreiben als auf dem Touch-Screen.

5.       Powerbank

Nach langen Arbeitstagen sind nicht nur unsere Energiereserven aufgebraucht. Irgendwann ist auch der Laptop-Akku mal leer. Wenn dann auch noch die Steckdose unterwegs fehlt, ist eine Powerbank Gold wert. Je nach Modell können sie sogar mehrere Geräte gleichzeitig aufladen. Grundsätzlich sollte die Ladekapazität ausreichen, um die leeren Geräte mindestens einmal vollständig aufzuladen.

Unser Tipp: Für Smartphones sollte die Ladekapazität mindestens 3200 mAH betragen. Bei Tablets eignet sich eine Kapazität ab 10.000 mAH aufwärts. Es lohnt sich, in hochwertigere Modelle zu investieren, denn nicht arbeiten zu können, kann deutlich teurer werden.