Die Marke “Ich”: 3 Tipps für gelungenes Personal Branding

Der Begriff “Marke” war lange Zeit nur mit Unternehmen assoziiert. Wenn Sie an Starbucks, Porsche oder Adidas denken, dann fallen Ihnen sofort “Charaktereigenschaften” und Werteversprechen ein.

 

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Marken erfüllen dabei folgende Aufgaben:

  • Reduzieren Komplexität im Entscheidungsprozess
  • Schaffen Vertrauen und Qualität
  • Erwartungsmanagement: Ich weiß, was ich bekomme als Kunde
  • Stellen Wiedererkennung in einer reizüberfluteten Welt sicher

Diese Vorteile können Sie auch für sich als “Marke” nutzen! In den USA ist Personal Branding bereits ein wichtiges Thema, da immer mehr Menschen in flexiblen Beschäftigungsverhältnissen arbeiten und erkennen, dass sie sich nicht mehr die Marke des Arbeitgebers überstülpen können. Im heutigen Arbeitsmarkt wechseln wir nicht nur öfter den Arbeitgeber oder arbeiten öfter als Freiberufler, sondern schlagen auch manchmal ganz neue Berufswege ein. In einer Welt mit zunehmend individuellen Karrierewegen, stehen Sie als Mensch viel stärker im Vordergrund. Ihre persönlichen Stärken, Fähigkeiten, Wünsche und Erfahrungen helfen Ihnen dabei, Karrieren zu gestalten, die zu Ihnen passen.

Aber was, wenn niemand weiß, was Ihre Ziele und Stärken sind? Dann machen Sie es sich unnötig schwer. Wir verraten Ihnen, wie Sie Ihre persönliche Marke aufbauen, steuern und stärken können.

1. Bestandsaufnahme

Sie haben bereits eine Marke! Die Frage ist nur, ob Sie diese selbst oder von anderen steuern lassen. Ein Blick auf Google hilft Ihnen dabei zu verstehen, wo Sie überall auftauchen bei der Onlinesuche. Wenn veraltete Profile auftauchen auf sozialen Netzwerken, ist das die erste Baustelle. Hier gilt es LinkedIn und Xing zu aktualisieren und auch zu verstehen, welche Informatione Sie auf den anderen Kanälen teilen möchten - und welche nicht.

2.   Einheitlichkeit

Ebenfalls ein wichtiger Punkt bei der Pflege der sozialen Kanäle: Sicherstellen, dass alle sozialen Netzwerke, die Sie beruflich verwenden auch einheitliche Informationen enthalten. Dazu gehört auch ein guter Pitch…

3. Der Pitch

Dieser beschreibt in 2-3 Sätzen, welchen WERT, Sie relevanten Menschen bieten können. Hier wird einmal mehr deutlich: Personal Branding ist keine Kompetenzattrappe und es geht auch nicht um reine Selbstdarstellung. Folgende Punkte helfen bei der Erstellung eines gelungenen Pitches, der sowohl für den online Auftritt als auch offline bei der persönlichen Vorstellung auf Events verwendet werden kann. Damit wird eine einheitliche Kommunikation (siehe Punkt 2.) einfacher und Sie treten selbstsicherer auf, wenn Sie wissen, wie Sie sich vorstellen.

  • Berufsbezeichnung (kann, aber muss nicht der offizielle Titel sein, da viele Titel heute wenig aussagekräftig sind)
  • Konkreter Wert, den Sie anbieten und wem (Beispiel: Ich helfe Unternehmen dabei, Kosten in ihrer IT Infrastruktur zu senken)
  • WIE tun Sie das? (..durch meine Stärke im Bereich xyz und gesammelte Erfahrung bei 50 zufriedenen Kunden..)

FAZIT:

Die eigene Marke ist etwas, das jeder schon hat und die einem im Steuern der eigenen Karriere viele Vorteile bringen kann. Jetzt gilt es diese zu pflegen und auch in regelmäßigen Abständen zu aktualisieren. Personal Branding ist ein Prozess! Die hier vorgestellten Tipps helfen bei einem gelungenen Start. Wir wünschen viel Spaß beim Entdecken und Aufbauen!