Digitale Arbeitsplätze – So steigern Unternehmen ihre Mobilität

Der digitale Arbeitsplatz wird in vielen Unternehmen immer beliebter. Hier haben die Mitarbeiter einen sicheren Zugang zu allen benötigten Anwendungen und Daten und das von jedem beliebigen Endgerät.
 

Das „tragbare“ Arbeitsumfeld

Dank der innovativen Technologien und Werkzeuge ist es für viele einfacher denn je, ein ganz neues Arbeitsumfeld zu schaffen. Es soll die Kreativität fördern, Hindernisse beseitigen, mehr Sicherheit bei den sensiblen Daten gewährleisten und ein besseres Risikomanagement abbilden. Und es macht die Unternehmen profitabler. Laut einer weltweiten Studie von Forbes Insight im Auftrag von VMware rechnen die befragten CIOs mit einem Umsatzplus von fünf Prozent durch den Einsatz von mobilen und digitalen Arbeitsplätzen. Weitere Erkenntnis der Studie: Für 79 Prozent der Befragten sind die intelligenten Anwendungen ein wichtiger Helfer, um Entscheidungen im Berufsleben schneller treffen zu können. 

Teamwork is King 

Durch die Einführung von noch mehr digitalen Arbeitsplätzen wird die Arbeit sich künftig verändern. Den Einzelkämpfer in seinem stillen Kämmerlein wird es nicht mehr geben. Gefragt ist Teamwork, Zusammenarbeit und das Netzwerk. Über digitale Arbeitsplätze können die Mitglieder des Teams die Projekte aus unterschiedlichen Blickwinkeln gleichzeitig betrachten und bewerten. Neue Ideen fließen ein, durchdachte Lösungen werden zu neuen Produkten. Und das unabhängig von der Arbeitszeit oder dem Aufenthaltsort der Mitarbeiter. Es gibt eigene soziale Netzwerke für Firmen wie Yammer von Microsoft. Egal, ob mit einer iOS- oder Android-App – das Arbeiten in der Gemeinschaft wird so extrem vereinfacht. Jeder kann den Status der unterschiedlichen Projekte abrufen und prüfen, bei Fragen helfen kompetente Fachleute aus den anderen Abteilungen. Ideen, die von immer mehr Firmen, besonders bei den Start-ups oder im Mittelstand, auch umgesetzt werden.

Digitale Arbeitsplätze sind attraktiv für Jobsuchende

Die Unternehmen müssen sich im Wettbewerb um die besten Köpfe eine Menge einfallen lassen. Eine gute Bezahlung ist wichtig, doch schon lange nicht mehr das einzige Kriterium für die Fachkräfte. Besonders die Generation Y hat ganz andere Anforderungen an einen zeitgemäßen Arbeitsplatz. Wer sich mit seinem Unternehmen zu einem digitalen Betrieb wandeln will, muss auch eine neue Kultur im Unternehmen einführen. Die weltweite ManpowerGroup Studie „Candidate Preferences“ zeigt eindeutig, dass die Bedeutung von flexiblen Arbeitszeitmodellen immer mehr zunimmt.

Für 20 Prozent der Bewerber sind die variablen Arbeitszeiten in Deutschland der Grund, sich für eine spezielle Firma zu entscheiden. Befragt wurden dafür weltweit 13.961 Personen in 19 Ländern. Der digitale Arbeitsplatz ist dann schon fast so etwas wie ein „Must-have“ für die Firmen. Dabei ist das klassische Angestelltenverhältnis ein Auslaufmodel. Die Menschen wollen flexibel arbeiten, sich für Projekte begeistern und vielleicht auch als „Freelancer“ eine Zeit lang weitere Erfahrungen sammeln.

 

„Viele Menschen entscheiden sich heute bewusst für Alternativen zum klassischen Angestelltenverhältnis, weil sie dadurch mehr Möglichkeiten sehen, sich auszuprobieren oder Arbeitsleben und Familie besser in Einklang zu bringen“, sagt Herwarth Brune, Vorsitzender der Geschäftsführung der ManpowerGroup Deutschland. „Zugleich bieten alternative Arbeitsmodelle die Chance, sich permanent weiterzuentwickeln und so den eigenen Wert auf dem Arbeitsmarkt zu steigern. Und da spielen digitale Arbeitsplätze eine immer größere Rolle.“

Safety First beim Digital Workspace

Ein digitaler Arbeitsplatz muss eine Besonderheit aufweisen: Er sollte so sicher wie möglich sein. Um jedem Mitarbeiter die Möglichkeiten in der Firmen-Cloud anzubieten, ist die IT dazu angehalten, ein umfassendes Sicherheitskonzept zu entwickeln und zu implementieren. Das gilt für den Zugriff auf sämtliche Daten, Anwendungen und Applikationen. Wie sicher ist der Zugriff von außen geregelt, sind die neuesten Verschlüsselungstechnologien vorhanden, wo wird für den Ernstfall ein Back-up gespiegelt?

 

Da erscheint es schon fast selbstverständlich, dass alle Programme auf dem neuesten Stand sind und der Führungsriege der IT auch bekannt sind. So kann auch der Einsatz der „Schatten-IT“ minimiert werden. Das ist Software, die Mitarbeiter im beruflichen Alltag einsetzen, die aber der IT-Abteilung nicht bekannt sind und für die es unter Umständen auch nicht die nötigen Sicherheitsstandards gibt. Wenn diese Voraussetzungen alle erfüllt sind, steht der Einrichtung von digitalen Arbeitsplätzen nichts mehr im Weg.