Generation X und Y

Über die Generation Y – die zwischen 1980 und 1995 Geborenen – wird in Deutschland viel geschrieben und diskutiert. Ein Generationenportrait hat beispielsweise Kerstin Bund bei Zeit Online formuliert. Von dieser Altersgruppe wird zum Beispiel behauptet, dass sie gerade im Berufsleben viel stärker nach dem Sinn für sich selbst sucht, als dies vorige Generationen getan haben. Die Frage nach dem Warum führte schließlich auch zu ihrem Namen (Generation Y = auf Englisch: Why?).

 

X und Y: Generationen wie Tag und Nacht?

Angeblich will diese Generation keine Karriere um jeden Preis, legt mehr Wert auf die Freude am Job und auf ihre Work-Life-Balance als auf das Gehalt und den Status. Ganz anders ist dem Klischee zufolge die in den 60ern und 70ern geborene Generation X, die nach Macht und Titeln strebt und dafür gerne das Privatleben zurückstellt. 

Nun ist das mit Klischees so eine Sache. Oft haben Sie ja einen wahren Kern. Aber ob sich eine ganze Generation über einen Kamm scheren lässt, darf bezweifelt werden. Finden Sie sich beispielsweise in einer der Beschreibungen wieder? Wie sieht es in Ihrem Freundeskreis und Ihrer Familie aus? 

Um zu prüfen, wie wahr das Image der Generationen ist, hat das Institut der Deutschen Wirtschaft Köln (IW)  eine Studie durchgeführt – und zieht daraus das Fazit: Die Unterschiede werden überschätzt. So ist etwa die allgemeine Lebenszufriedenheit nahezu gleichgroß, obwohl sich die Arbeitszeiten nicht signifikant unterscheiden. Die Studie stellt lediglich fest, dass die Generation Y mit ihrer Freizeitgestaltung etwas unzufriedener ist. Über die Gründe lässt sich dabei aber nur mutmaßen. Das IW nennt die unschärfer werdenden Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit als möglichen Grund. Mehr Infos zur Studie hier.

In welchem Job kann ich meine Ziele erreichen?

Ganz unabhängig davon, was einer Generation verallgemeinernd nachgesagt wird, sollte jeder Jobsuchende sich im Klaren sein: Welche Ziele habe ich im Beruf und überhaupt? Bin ich zum Beispiel bereit, mein Privatleben ein Stückweit der Karriere zu opfern? Und suche ich im Job hauptsächlich Abwechslung oder Sicherheit? Welche Arbeitsmodelle passen am ehesten zu mir: Soll es eine Festanstellung in Vollzeit sein, oder brauche ich mehr Flexibilität? Natürlich gehört es auch zum Berufsleben, Kompromisse einzugehen, da die Traumjobs nicht immer greifbar sind. Aber man sollte seine Vorstellungen auch offen mit dem (potenziellen) Arbeitgeber besprechen.

    

Wer dagegen im Job möglichst ungebunden bleiben möchte, gerne projektbezogen in Unternehmen arbeitet und als Freiberufler nach Aufträgen sucht, kann sich auch Hilfe durch einen professionellen Vermittler wie Experis suchen, ein Tochterunternehmen der ManpowerGroup. Die Ansprechpartner dort vermitteln Projektaufträge für Freelancer in interessanten Unternehmen verschiedener Branchen. Mehr Infos dazu gibt es hier