Schluss mit dem Chaos!

Decken auf Ihrem Schreibtisch immer wieder Papierhaufen wichtige Dokumente zu oder lassen Ihr Smartphone verschwinden? Liegt bei Ihnen auch eine Bananenschale neben der Tastatur? Oder steht da ein Pappbecher Kaffee? Bevor Sie irgendwann vor lauter Post-its Ihren eigenen Bildschirm nicht mehr sehen können, sollten Sie einen Gang zurückschalten. Mit unseren Tipps bringen Sie Ordnung in das Chaos und kommen stressfreier durch den Arbeitsalltag.

 

 

Kehraus am Arbeitsplatz

Auch wenn Sie nach dem Vorsatz leben, dass nur das Genie das Chaos beherrscht, sollten Sie Ihren Arbeitsplatz aufräumen und nicht gänzlich verwahrlosen lassen. Ein solches Durcheinander bedeutet für jeden puren Stress. Müll gehört in den Mülleimer, wichtige Dokumente sollten Sie in Ablagekästen verstauen oder elektronisch abspeichern. Eine große Zettelwirtschaft auf dem Schreibtisch wirkt auf Außenstehende auch eher wie ein Ausflug in die Arbeitswelt des Jahres 1999 und hat nicht viel mit einem modernen Arbeitsplatz im Jahr 2019 zu tun. Legen Sie einen Termin für das monatliche Saubermachen an Ihrem Arbeitsplatz fest, damit Ihnen das Aufräumen in Fleisch und Blut übergeht.

Apps gegen die Unordnung

Um den Papierschwall einzudämmen, damit Ordnung zu schaffen und den Stress zu reduzieren, empfiehlt es sich, Apps für Smartphones und Tablets zu verwenden. Weg mit dem Post-it, her mit Evernote. Diese Applikation ist für Notizen aller Art ideal. Sie können nicht nur aus Text bestehen, sondern auch aus Dateien wie zum Beispiel Bilder oder PDFs. Es ist möglich, mit Evernote ein Interview aufzuzeichnen oder einfache To-do-Listen anzulegen. Weitere Vorschläge wie beispielsweise OneNote, Wunderlist oder Scan Me finden Sie hier

 

Mit den Kollegen sprechen  

Sitzen Sie in einem Großraumbüro und Ihr Kollege telefoniert laut oder knallt beim Rausgehen und Reinkommen mit der Tür? Reden Sie darüber, aber meckern Sie nicht. Sagen Sie Ihrem Kollegen, dass Sie sich durch sein Verhalten gestört oder gar gestresst fühlen. Fragen Sie ihn, ob er darauf achten könne, dieses zu ändern. Den meisten Kollegen ist ihr Verhalten wahrscheinlich gar nicht bewusst. Wenn Sie es höflich und sachlich ansprechen, werden die meisten Verständnis haben.

Den Kopf durchlüften

Wenn Sie anschließend aus einer Besprechung kommen und schon wieder nicht wissen, wie Sie die Arbeit bewältigen sollen, atmen Sie einige Minuten ruhig ein und aus. Das klingt sehr simpel, hilft aber enorm. Atmen Sie für fünf Sekunden ein, halten Sie kurz die Luft an und atmen Sie dann für fünf Sekunden durch die Nase wieder aus. Am besten nehmen Sie sich die Zeit, um kurz vor die Tür zu gehen und klare Winterluft einzuatmen oder Frühlingsdüfte zu schnuppern. Das ist gut für Sie, auch wenn Sie dabei auf ein Gewerbegebiet schauen.

WhatsApp und Mails managen

Viele von uns werden den ganzen Tag bombardiert: Unzählige Anrufe, WhatsApp-Nachrichten oder Mails reißen unseren Arbeitstag auseinander, stören unsere Konzentration und stressen uns ungemein. Sie haben zwar keine Kontrolle, ob ein Kunde, Kollege oder Vorgesetzter bei Ihnen durchklingelt oder eine Nachricht an Sie schreibt. Sie haben aber zu einem gewissen Maß die Kontrolle darüber, wie Sie darauf reagieren. Entweder Sie akzeptieren, dass Sie jemand unterbricht – was sich beim eigenen Chef doch anbietet –, ignorieren den Störenfried oder machen für sich einen Plan, wie und wann Sie auf die einzelnen Kurzmitteilungen und E-Mails reagieren wollen.  

Etwas Sport ist besser als keiner  

Sportmuffel wollen es nicht hören, doch Bewegung ist und bleibt der beste Stresskiller. Sowohl im Büro als auch in der Freizeit. Gehen Sie zum Beispiel in der Mittagspause spazieren. Auf dem Weg nach draußen nutzen Sie aber nicht den Fahrstuhl, sondern die Treppen. Sie sollten zudem vermeiden, den ganzen Vormittag und den kompletten Nachmittag auf Ihrem Bürostuhl zu sitzen, wie wir auch in diesem Blogbeitrag thematisiert haben. Gehen Sie doch mal beim Kollegen oder der Kollegin vorbei, bevor Sie wieder eine Mail schreiben oder anrufen. Sie können zwischendurch auch Übungen vor Ihrem Schreibtisch machen. Einige finden Sie hier. Doch der dringende Rat lautet: Bereiten Sie Ihre Kollegen und Mitarbeiter darauf vor, dass Sie sich gleich im Büro sportlich betätigen werden. Sie wirken sonst etwas sonderlich, wenn Sie einfach anfangen, sich zwischen Stuhl und Tisch zu dehnen. Machen Sie vor allen Dingen Sport nach der Arbeit – auch wenn es schwerfällt. Stresshormone wie etwa Cortisol werden dadurch ins Gleichgewicht gebracht. Sie müssen auch nicht gleich zum Marathonläufer werden. Wenn Sie drei Mal in der Woche 45 Minuten Sport treiben, ist schon viel gewonnen.