VivaTech – Die Highlights des TECH Events des Jahres

8.000 Start-ups treffen auf 1.400 mögliche Investoren – das ist die VivaTech in Paris. Die Tickets sind begehrt und nicht jeder hat die Möglichkeit, an der Seine live dabei zu sein. Deswegen stellen wir hier im Blog ein paar der spannenden Innovationen vor.

 

 

24 Stunden hacken für 5.000 Euro

Ein Highlight der VivaTech ist definitiv der 24 Stunden TechCrunch Hackaton. Entwickler, Designer und technisch Kreative aus ganz Europa sind gefragt und gefordert. Sie haben 24 Stunden Zeit, sich in fünf unterschiedlichen Challenges zu beweisen. So sucht die französische Beraterfirma Talan beispielsweise zusammen mit dem Logistikunternehmen GEFCO die beste Lösung, um die Wartung ihrer Fahrzeuge unterwegs smart und schnell zu erfassen. Das kann ein Button am Armaturenbrett sein, der das Signal mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz auslöst, oder das ganz große System, das dem Kunden gleich alle Möglichkeiten der Wartung oder Reparatur anbietet. Auch IBM und Microsoft sind vertreten. Die jeweils besten in jeder Challenge können 5.000 Euro Preisgeld gewinnen. Alles über den Hackathon gibt es hier.

Ab in die Luft und auf zum Kampf der Roboter

Hier kommen die Freunde von Drohnen, Robotern und Virtual Reality voll auf ihre Kosten. In der Hall of Tech gibt es den ultimativen Blick in die Zukunft. Hier wird zum Beispiel EVA X01 vorgestellt. EVA steht für Electric Visionary Aircraft und ist eine Art privates Taxi, um damit gemütlich zu zweit durch die Luft zu schweben. Es hat 250 Kilometer Reichweite und ist bis zu 300 Stundenkilometer schnell. Gesteuert wird es wie eine Mini-Drohne mit dem Smartphone. Für 2.500 Euro können sich Interessierte schon mal ein Exemplar reservieren lassen – der Endpreis soll dann bei 250.000 Euro liegen. Übrigens, ein paar Stände weiter zeigt Airbus etwas ähnliches: Der „City-Airbus“ ist ein Lufttaxi, das wie eine gigantische Drohne aussieht. Bis zu vier Passagiere sollen hier mitfliegen können. In der Startphase ist noch ein Pilot eingeplant, später dann nicht mehr. Noch in diesem Jahr sollen die ersten Tests beginnen.

Pitch dein Projekt vor der ganzen Welt

Die VivaTech ist die große Chance für viele kleine und noch unbekannte Start-ups, um sich auf ganz großer Bühne zu präsentieren. Auch die ManpowerGroup hat vier Herausforderungen ausgeschrieben: in einem Projekt geht es beispielsweise darum, wie durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz die Zusammenarbeit zwischen Robotern und Menschen verbessert werden kann. Was müssen wir in Zukunft lernen, um KI zu beherrschen und wie könnte eine Blockchain die Erfahrungen und Skills am Arbeitsplatz verbessern? Alle Informationen zu den vier ManpowerGroup Challenges gibt es hier.

Hightech made in Afrika

Die neuen digitalen Technologien revolutionieren einen ganzen Kontinent, zum ersten Mal sind über 50 Start-ups aus Afrika auf der VivaTech dabei. Sie präsentieren sich in einem eigenen Pavillon. So

bekommen potenzielle Investoren schnell einen Überblick, welche Möglichkeiten sich auf diesem Kontinent bieten. Eines der Start-ups ist zum Beispiel KEA Medicals. Die Firma hat mit Hilfe einer Datenbank eine digitale Krankenakte für jedermann aufgebaut. Sie hilft Ärzten, sich sehr schnell über den Gesundheitszustand der Patienten zu informieren – und das funktioniert übrigens nicht nur in Afrika.

Spielen während der Arbeitszeit um zu lernen

Computerspiele gehören längst zu Alltag vieler Menschen dazu. Auf zahllosen Apps wird auf dem Weg zur Arbeit gespielt und gedaddelt. Es wird sogar darüber diskutiert, ob das Video-Spielen nicht als e-Sports als olympische Disziplin aufgenommen werden sollte. Den Wert der Spiele hat auch das Start-up Sparted für sich erkannt. Unter dem Motto „Play hard and learn easy“ sollen die Arbeitnehmer drei Minuten am Tag in der App ein Spiel am Arbeitsplatz spielen. Die App bietet eine Social Community, in der man sich mit seinen Kollegen messen kann und sorgt jeden Tag für neue Herausforderungen. Die Firmen können sogar eigenen Content für Spiele und Quizrunden bereitstellen. Selbst Botschaften von der Geschäftsführung sind so leicht vermittelbar. Mobiles und tägliches lernen mit dem Smartphone, gefördert durch die Firma – eine tolle Idee des französischen Start-ups. Firmen wie Dior oder Air France sind bereits Kunden und lassen ihre Mitarbeiter daddeln.