Was macht eigentlich ein… HR-Manager?

Das Wichtigste für den Erfolg einer Firma sind… ihre Mitarbeiter. Nur wenn sie für ihren Job qualifiziert sowie motiviert sind und auch in der zu ihnen passenden Position arbeiten, läuft das Geschäft wirklich gut. Und weil das so ist, hat der Human Resources Manager eine Schlüsselposition in jedem größeren Unternehmen. (In kleineren Betrieben übernimmt in der Regel ein Geschäftsführer diese Rolle mit.)

 

© Jakub Jirsák

„Human Resources“ ist der englische Begriff für „Personal“ und wird häufig auch von Unternehmen in Deutschland benutzt. Der Human Resources Manager (kurz: HR-Manager) verantwortet also alle Bereiche von der Ermittlung des Personalbedarfs über Bewerbungsverfahren bis zu Weiterbildungsmaßnahmen. Neben der laufenden internen Abstimmung, etwa mit der Geschäftsleitung und dem Betriebsrat, hält der HR-Manager auch viele Kontakte nach außen, etwa zu Personalvermittlern, Zeitarbeitsfirmen, Arbeitsagenturen, Bildungsstätten oder Verbänden. 

HR-Manager brauchen ein Gespür dafür, welche Kandidaten für eine Stelle geeignet sind

Menschenkenntnis ist gefragt

Der HR-Manager braucht also ein Gespür dafür, welche Kandidaten (intern oder extern) für eine Stelle besonders gut geeignet sind und wo deren Schwächen, Stärken und Entwicklungspotenziale liegen. Personaler müssen beispielsweise Antworten auf die Fragen finden, wodurch sich Mitarbeiter motivieren lassen und was ihre Bindung an das Unternehmen stärkt. Für alle genannten Aufgaben sind Menschenkenntnis und ein gutes Einfühlungsvermögen gefragt. Gleichzeitig muss gesagt sein: Er ist nicht nur dafür da, Harmonie unter den Mitarbeitern zu verbreiten. Ein HR-Manager darf auch nicht davor zurückschrecken, unbequeme Entscheidungen mitzutragen, etwa wenn Kündigungen nötig sind. 

Der HR-Manager von heute vereint viele Rollen

Personal ist also ein weites Feld, auf dem viel passiert: Unternehmen müssen heute einerseits die Arbeitskraft ihrer Angestellten optimal nutzen, dürfen die Mitarbeiter aber auch nicht überlasten. Hier einen guten Mittelweg zu finden, ist die Aufgabe des HR-Managers. Da die Unternehmen inzwischen erkennen, dass die Mitarbeiter ihre wichtigste Ressource sind, ändert sich auch dessen Rolle. Die Aufgaben werden vielfältiger, daher kommen im Personalmanagement viele unterschiedliche Talente zum Tragen: Neben dem psychologischen Feingefühl ist auch eine betriebswirtschaftliche Denke wichtig, für die Personalplanung, auch in Bezug auf die damit verbundenen Kosten. Aber auch kommunikative Fähigkeiten sind hilfreich, weil das Arbeitgeber-Marketing und die interne Kommunikation ein größeres Gewicht bekommen. 

Wie wird man HR-Manager?

Einen allgemeingültigen Königsweg, wie man HR-Manager wird, gibt es nicht. In der Regel führt der Weg über ein Studium, zum Beispiel BWL mit Schwerpunkt Personal oder Wirtschaftspsychologie. Praxiserfahrung ist für den Berufseinstieg aber ebenso wichtig, etwa durch Praktika oder einen Einsatz als Werkstudent. Um sich für einen Leitungsposten als HR-Manager zu empfehlen, benötigt man außerdem einige Jahre Berufserfahrung

 

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