Womit Bewerber punkten

Wer eine Bewerbung verschickt, will verständlicherweise alles richtig machen. Niemand möchte sich im Nachhinein über vermeidbare Fehler ärgern, die womöglich jede Chance auf einen attraktiven Job zunichte machen. Sie kennen das vermutlich von sich selbst oder aus dem Freundeskreis: Da wird jedes Wort auf die Goldwaage gelegt, tagelang an Formulierungen und Formatierungen geschraubt.

 

3 Tipps, mit denen Bewerber wirklich punkten


Lebensläufe werden immer wieder durchkämmt und Zeugnisse zehnmal ausgedruckt, bis sie wirklich perfekt aussehen. Ist hier nicht eine Leerzeile zu viel? Der Satz nicht zu lang? Und soll ich „Lesen“ nun bei Hobbies eintragen oder lieber nicht?

 

Ganz im Ernst: Verzetteln Sie sich nicht. Natürlich sollte Ihre Bewerbung sauber und professionell aussehen, möglichst keine Grammatik- oder Rechtschreibfehler enthalten und auch keine unerklärbaren Lücken im Lebenslauf. Zerbrechen Sie sich aber nicht unnötig den Kopf darüber, ob es unter Personalentscheidern sonst irgendwelche Geheimkriterien gibt, die automatisch „Hopp oder Top“ bedeuten.

 

Machen Sie sich vielmehr ein paar folgende drei Grundsätze klar:

 

  • Es kommt immer auf einen Gesamteindruck an. Einen kleinen Fehler an der einen Stelle können Sie vielleicht durch Pluspunkte anderswo ausgleichen. Schließlich ist niemand perfekt. Beispiel: Vielleicht haben Sie im Anschreiben eine schiefe Formulierung benutzt, dafür überzeugen aber Ihre Zeugnisse oder Referenzen.

 

  1. Ihre Bewerbung wird von einem Menschen gelesen, nicht von einer Maschine. Das heißt: Es kommt auch auf den persönlichen Geschmack des Empfängers und dessen Tagesform an. Auf diese Dinge haben Sie – leider oder Gott sei Dank – ohnehin keinen Einfluss. Wichtig ist aber umso mehr, der Bewerbung eine persönliche Note zu geben: Zeigen Sie, wer Sie sind, anstatt den Leser mit Standardformulierungen zu langweilen. Nur so kann man Sympathiepunkte sammeln. 
  • Seien Sie ehrlich und authentisch. Wenn Sie zum Beispiel unbedeutende Stationen in Ihrem Lebenslauf zu sehr ausschmücken, fällt dies erfahrenen Personalchefs auf. Lücken und Irrwege im Lebenslauf sind etwas ganz Normales, man muss sie nur schlüssig erklären können und die Erfahrungen betonen, die man ihnen zu verdanken hat. Ebenso verdächtig wirkt es, den potenziellen Arbeitgeber im Anschreiben zu sehr über den grünen Klee zu loben. Eine knappe, sachliche Erklärung, warum man sich dort bewirbt, ist wichtig – und reicht völlig aus.

 

Haben Sie noch weitere Tipps und Ideen? Gerne hier als Kommentar. Und natürlich freuen wir uns über Ihre Bewerbung, gleich hier über unser neues Jobboard.